Sicherheit und hauseigene Statistik

Langjährige Erfahrung und regelmäßige Fortbildungen geben uns die Sicherheit, auch sehr selten auftretende Situationen bestens bewältigen zu können. Wesentliche Bestandteile der Sicherheit der außerklinischen Geburtshilfe sind die 1:1-Betreuung und strenge Ausschlusskriterien. Ein im Mutterpass vermerktes Risiko spricht jedoch nicht automatisch gegen eine Geburt zu Hause oder im Geburtshaus. Wir beteiligen uns an der jährlichen statistischen Erhebung der außerklinischen Geburtshilfe, mit der unser hohes Sicherheitsniveau seit vielen Jahren dokumentiert wird (www.quag.de).

Im Jahr 2016 wurden 176 Geburten bei uns im Geburtshaus oder Zuhause mit unserer Begleitung begonnen. 130 davon wurden im Geburtshaus oder Zuhause vollendet. Das entspricht einer Quote von 73,86%.

Von den betreuten Frauen waren 77 (43,75%) Erstgebärende und 99 (56,25%) Mehrgebärende.

46 Geburten von 176 Geburten konnten nicht bei uns im Geburtshaus oder zu Hause beendet werden. Von diesen haben 21 Frauen (45,65%) im Krankenhaus spontan geboren. 10 Geburten wurden per Saugglocke beendet, 11 Kinder kamen per Kaiserschnitt zur Welt. Dies entspricht einer Kaiserschnittrate auf das Gesamt der Geburten gesehen von 6,2% (im Vergleich: insgesamt lag die Kaiserschnittrate 2015 deutschlandweit bei 31,1%).

Auch die Geburtsverletzungen sind geringer. Die Dammschnittrate im Geburtshaus Köln liegt im Jahr 2016 bei 1,5%. Keine oder nur leichte Geburtsverletzung hatten 50,77% der Betreuten. Eine schwere Geburtsverletzung hatte nur 1 der betreuten Frauen.